INSIDER

Das Ende des Schaufensters: Warum Social Media heute der wichtigste Ort für Markenentdeckung ist

Das Ende des Schaufensters: Warum Social Media heute der wichtigste Ort für Markenentdeckung ist

Früher begann Markenentdeckung im Schaufenster. Heute beginnt sie im Feed. Was nach einer zugespitzten These klingt, ist längst Realität.

Früher begann Markenentdeckung im Schaufenster. Heute beginnt sie im Feed.

Was nach einer zugespitzten These klingt, ist längst Realität. Die Influencer-Performance Studie 2026 zeigt klar, dass Social Media heute der wichtigste Ort ist, an dem Menschen neue Produkte und Marken entdecken. Damit befindet sich der erste relevante Kontaktpunkt in der Customer Journey dort, wo Nutzer:innen täglich scrollen, schauen und sich inspirieren lassen.

Der erste Kontakt entsteht nicht im Shop

Die Zahlen der Studie sind eindeutig. 69% der Befragten entdecken neue Produkte oder Marken zuerst auf Social Media. Damit liegt Social Media vor Online-Shops mit 57% und vor Empfehlungen aus dem persönlichen Umfeld mit 54%.

Das ist ein strategischer Hinweis darauf, wie Markenaufbau heute funktioniert. Neue Produkte werden erst dann entdeckt, wenn Menschen aktiv danach suchen. Das passiert vorher. Im Scrollen, im Sehen und im Wiedererkennen.

Genau deshalb reicht es nicht, nur dort präsent zu sein, wo Menschen kaufen können. Marken müssen dort Reichweite aufbauen, wo Interesse überhaupt erst entsteht.

Social Media ist kein Generationenthema

Wer denkt, das betreffe vor allem sehr junge Zielgruppen, greift zu kurz. Die Studie zeigt, dass Social Media über alle Altersgruppen hinweg ein zentraler Ort für Markenentdeckung ist. Selbst bei den 42 bis 49 Jährigen entdeckt mehr als jede:r Zweite neue Produkte oder Marken über soziale Plattformen.

Das ist ein wichtiger Punkt. Denn er zeigt, dass wir es nicht mit einem kurzfristigen Trend zu tun haben, sondern mit einem veränderten Konsumverhalten im breiten Markt. Social Media ist heute kein Zusatzkanal für einzelne Zielgruppen. Es ist ein relevanter Einstiegsraum für Aufmerksamkeit und Interesse.

Fazit: Wer im Feed nicht sichtbar ist, wird oft gar nicht erst entdeckt

Für Marken bedeutet das vor allem eines: Social Media ist längst nicht mehr nur ein Kanal unter vielen, sondern der Ausgangspunkt für zukünftiges Wachstum.

Hier entsteht Nachfrage, bevor sie messbar wird. Wer in dieser frühen Phase präsent ist, prägt Wahrnehmung und Markenpräferenz und verschafft sich damit einen strukturellen Vorteil im weiteren Entscheidungsprozess.

Mit Blick nach vorn wird dieser Effekt noch stärker. Die Zielgruppen, die heute selbstverständlich über Social Media entdecken, werden in den kommenden Jahren über deutlich mehr Kaufkraft verfügen. Das Verhalten bleibt, das Budget wächst.

Für Marken heißt das:
Wer heute in Social Media investiert, investiert nicht nur in aktuelle Sichtbarkeit, sondern in zukünftige Marktanteile.

Die gesamte Studie herunterladen

Du willst mehr darüber erfahren, wie Influencer-Marketing Kaufentscheidungen entlang der gesamten Customer Journey beeinflusst?

Dann lade dir jetzt die vollständige Influencer-Performance Studie 2026 herunter.

Jetzt die ganze Studie downloaden